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Mahnmal Hanau

Auslober
Stadt Hanau

 

Projektzeitraum
2020 –

 

Wettbewerb
Endrunde Ergebnis offen (2 von 118 Arbeiten)

 

Projektbeteiligte
Heiko Hünnerkopf

 

Leistungsumfang
Konzeption, Gestaltung

 

Realisierungsumfang
Modellbau, Präsentation

Im Wettbewerb zum Mahnmal für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau am 19.Februar 2020, ist meine Arbeit „Einschnitt“ eine von zwei verbliebenen Arbeiten im Verfahren. Am Wettbewerb hatten sich insgesamt 118 Künstler weltweit beteiligt.

EINSCHNITT
Die Tat war schockierend, unfassbar und ein Einschnitt, für die Opfer, die ihr Leben verloren, für deren Familien, Freunde, Bekannte, für die Stadt Hanau, für unsere Gesellschaft. Um die Opfer zu würdigen, sind deren Namen das zentrale Element des zukünftigen Mahnmals, weithin sichtbar. Sie bilden zusammen eine halbkreisförmige Skulptur, die umschließende Fläche wird zum Ge- denk- und Erinnerungsort. Die Skulptur wirkt unvollständig, abgeschnitten und symbolisiert damit den Einschnitt, den der Anschlag verursachte.

Vor der Skulptur steht eine Säule, die zur Erinnerung an den Anschlag eine Inschrift trägt. Sie mahnt und setzt einen Kontrapunkt, gleich einem Ausrufezeichen. Die Skulptur und die Säule bilden das Gesamtensemble des Mahnmals. Die Offenheit des Ensembles, seine halbkreisförmige Anordnung verweist auf die pluralistische Gesell- schaft, die Vielfalt der Meinung und des Zusammenlebens. Die Besucher komplettieren das Gesamtensemble, die Namen der Opfer rücken in deren Bewußtsein, sie bleiben unvergessen, der Kreis schließt sich zu einer Gemeinschaft in Erinnerung an den Anschlag.

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